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Wasser und Landwirtschaft in Salon-de-Provence, unermessliche Schätze…


Sehenswert | Aktivitäten | Verkosten | Entdecken

Im Mittelalter versucht Salon-de-Provence so gut es geht mit den spärlichen natürlichen Reserven zu wirtschaften, die der Boden der Crau-Ebene bietet, die, bevor die Durance zu einem Nebenfluss der Rhône wurde, das alte Flussdelta war. .

Eine Landschaft, die man mit östlichen Steppen vergleichen kann, übersät mit Steinen, und in der zu allen Zeiten zahlreiche Legenden entstanden.
Wenn heute nur noch 12 000 Hektar dieser „ursprünglichen Crau“ verbleiben, so ist dies dem grossartigen Werk von Adam de Craponne zu verdanken, der im 16. Jh. dem kargen Boden Wasser und die bis dahin fehlende Fruchtbarkeit brachte.

ADAM DE CRAPONNE
- 1526 -1576
Edler von Salon-de-Provence, königlicher Ingenieur

Sein Devise: "Succiepere e finire",
was im toskanischen Dialekt "Unternehmen und zu Ende führen" bedeutet.

Er war ein Genie und liebte die Provence leidenschaftlich.

Die Idee von Craponne war es, die Wasserreserven der Durance zu nutzen, um die grossen landwirtschaftlichen Flächen zu bewirtschaften.

Auch wenn Bewässerungskanäle seit dem 12. Jh. in der Provence angelegt wurden, so hat das Werk Craponnes doch einen einmaligen und innovativen Charakter: Es handelt sich um eine kombiniertes Bauwerk (Bewässerungskanal und Triebwasserleitung) und um den ersten echten „grossen Kanal“.

Der Kanal liefert das erforderliche Wasser für die Einführung des Anbaus zahlreicher Obst- und Gemüsesorten, mit denen die Märkte von Salon beliefert werden.

Und ab 1886 ebenfalls die Städte in der Umgebung durch die Inbetriebnahme einer Nahverkehrs-Eisenbahnlinie.

Diese beiden Faktoren ermöglichen es heute, zusammen mit den optimalen klimatischen Bedingungen, Viehfutter mit anerkannt aussergewöhnlich hohem Nährwert anzubauen, das durch die kontrollierte Ursprungsbezeichnung (A.O.C.) „Heu aus der Crau“ geschützt ist. Dieselben Wiesen dienen als Weideland für die Herden, die den Sommer im Voralpenland verbracht haben.
Der Viehtrieb der Schafherden hat in Salon-de-Provence eine lange Tradition.


Als der Viehtrieb noch zu Fuss durchgeführt wurde, machten die Herden am bemoosten Brunnen Halt, der traditionellen Etappe auf dem Weg in die Alpen.

Heute wird die Kultur der Herdenwirtschaft in der Ecole du Merle gepflegt, weiter entwickelt und unterrichtet.

Diese Schule befindet sich in der Domaine du Merle, dem offiziellen Zentrum des Landwirtschaftsministeriums, einem Gut mit 450 Hektar, das insbesondere die ständige Verbesserung der spezifischen Eigenschaften der „Arler Merinoschafe“ zum Ziel hat.

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SEHENSWERT:

Die Domaine du Merle an der Strasse nach Arles

Der „Verteiler“ des Kanals von Adam de Craponne

 Die Standbilder von Adam de Craponne auf dem Rathausplatz und in der Rathaushalle.

Das Fest des Heus oder Fest der Landwirte, im Juli

Der Viehmarkt, im Mai

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UNTERNEHMEN:
Im Rahmen der Frühlings- und Sommerbummel (geführte Besichtigungen zu verschiedenen Jahreszeiten…) mehr Informationen Hier

Besichtigen Sie die Bewässerungskanäle von Bel-Air mit dem Fahrrad. Diese Ausflüge werden vom Verein « Aprovel » und dem Verein des « Zentrum Adam de Craponne » organisiert.

Domaine du Merle: Entdecken Sie den Anbau von Heu aus der Crau (AOC) und die einzige Hirtenschule.

 Der Wanderweg „La Pastorale“ im Tallagard-Massiv zeugt vom Leben der Hirten in den Hügeln. Mehr Informationen Hier

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VERKOSTEN:
In Salon-de-Provence gibt es zahlreiche Spezialitäten Südfrankreichs zu entdecken, zu kosten und zu geniessen… Folgende Erzeuger verkaufen ihre Produkte direkt!

AMAP DE LA CRAU
Verkauf von biologischem Obst und Gemüse (nur nach Voranmeldung)
159, impasse Fernand Rivers - 04 90 53 39 20

DOMAINE DU MAS DES BORIES
Einheimischer Hersteller von Olivenöl
(nur nach Voranmeldung)
Vieille Route de Pélissanne, Les Manières - 04 90 56 03 65

ROYAUME DE LA DRAGEE ET CHOCOLATERIE NOSTRADAMUS
Bertrand stellt Schokoladenkonfekt und Zuckermandeln her. Hier wurde der „Nostradamus“ erfunden, eine Konfektköstlichkeit aus Marzipan mit Orangenschale, überzogen mit weisser Schokolade.
122, Route de Miramas - 04 90 53 13 97

LA SERRE DE MARIE
Blumenanbau
(Sonntag Nachmittag geschlossen)
Chemin de la vieille Caraire - 04 90 56 02 27 - Internetseite

DANIEL EGEA
Apfelsaft, biologisches Gemüse
(Minimarkt mit biologischen Erzeugnissen am Dienstag)
Quartier des Entrages - 04 90 53 23 82

PATISSERIE LE CHARDON BLEU
Spezialität: Pavés de Salon
45, Cours Camille Pelletan - 04 90 56 15 75

CHARCUTERIE MOURIER
Spezialität: Innereien- und Blutwurst
341, Boulevard de la République - 04 90 56 23 87

LE MOULIN DE LA LEVADE
AOC-Heu in kleinen Mengen abgepackt (täglich geöffnet)
Route d'Eyguières - 04 90 56 66 52 - Internetseite

 COMITE DU FOIN DE CRAU
AOC-Heu für Pferde, Schafe und Rinder
(täglich geöffnet)
Internetseite


LA FERME DE ROQUEROUSSE
Eier, Aprikosen, Äpfel
Mas de Roquerousse - Route Jean Moulin
Tél/Fax 04 90 53 87 75 - 06 89 48 51 91 - rodiert@wanadoo.fr

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ENTDECKEN UND IMMER WIEDER NEU ENTDECKEN…

SEIFENFABRIK MARIUS FABRE
Seit 1900 führt dieser Familienbetrieb die grosse und faszinierende Tradition eines international bekannten Produkts weiter: Marseiller Seife…
148, Avenue Paul Bourret - 04 90 53 82 75 - Internetseite

 SEIFENFABRIK RAMPAL LATOUR
Hier pflegt man die Tradition der Seifensiedermeister seit vier Generationen. Herstellung von Marseiller Seife.
71, Rue Félix Pyat - 04 90 56 07 28 - Internetseite

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