Brunnen, Waschhäuser und Denkmäler

Salon-de-Provence mit seinem reichen Kulturerbe erstaunt den Besucher immer wieder!
Beim Bummeln werden Sie zahlreiche Brunnen und Denkmäler entdecken, eine Sehenswürdigkeit schöner als die andere…
Brunnen:
Bemooster Brunnen | Adam-de-Craponne-Brunnen | Lamanon-Brunnen | Revolutionsbrunnen | Schafsbrunnen | Louis-Blanc-Brunnen | Brunnen und Waschhaus Trez Castel
Denkmäler:
Adam de Craponne | Kriegerdenkmal von Eugène Piron | Gambetta-Platz | Gedenkstätte Jean Moulin | Camille Pelletan | Nostradamus
Mehr Informationen über das Kulturerbe von Salon = Abteilung Stadtarchiv
DER BEMOOSTE BRUNNEN

Der bemooste Brunnen ist ein echtes Wahrzeichen der Stadt. Den mit Bäumen bestandenen Platz, der heute den Namen Place Croustillat trägt, und wo die Bewohner von Salon besonders gerne spazieren gehen und sich treffen, um ein wenig Kühle zu geniessen, zierte bereits im 16. Jh. ein Brunnen.
Auf Beschluss der Konsuln der Stadt im Jahre 1765 wurde der heutige grosse Brunnen 1775 vom Bildhauer Maurice Bemus gestaltet.
Versteckt unter dem Moos, dem er seinen Namen verdankt, wird de Brunnen, der beim Viehtrieb als Tränke diente, von zwei Brunnenbecken überragt.
Durch Kalkablagerungen, Moos und Vegetation, die ihm heute seine ganz eigene Form geben, verschmolzen die beiden Becken miteinander.

Der Name des Platzes erinnert an einen berühmten Dichter des 19. Jh., Antoine Blaise Crousillat, Der grosse bemooste Brunnen wird von vier Wasser speienden Masken geziert, die von vier Löwenköpfen eingerahmt werden.
Ein kleinerer bemooster Brunnen mit steinerner Einfassung steht auf der Place Louis Blanc.
Dieser Brunnen wurde aus Stein „von feiner Qualität“ aus dem Steinbruch von Eyguières errichtet und vom Quellwasser de Font der Maïre gespeist.
Diese Quelle entspringt nördlich von Salon, in Canourgues, und speiste seit dem Mittelalter alle Brunnen der Stadt.
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BRUNNEN UND STATUE "ADAM DE CRAPONNE"
Auf dem Rathausplatz

Der Craponne-Brunnen ersetzt einen Brunnen aus dem Jahre 1760. Sein Bau wurde von der Stadt beschlossen. Die Einweihung fand am 22. Oktober 1854 anlässlich eines landwirtschaftlichen Wettbewerbs statt.
Mit ihm wird Adam de Craponne geehrt (1526-1576), Ingenieur und Erbauer des nach ihm benannten Kanals, der die Bewässerung der Gegend ermöglichte.
Als Zeichen der Dankbarkeit haben die 22 Gemeinden, deren Namen auf dem Monument eingemeisselt sind, finanziell zu seiner Errichtung beigetragen.

4 Genien rahmen 2 Texte ein. Einer, auf Provenzalisch abgefasst, lautet: Verbrannt und ausgedörrt vom Durst sah das arme Salon sein Land dahinwelken. Craponne, sein Sohn, nahm Vaterstelle an und gab ihm Wasser im Überfluss“. Diese Inschrift wurde von Tronc de Codolet verfasst.
Die Übersetzung des lateinischen Vierzeilers lautet: „Craponne erbarmte sich des Durstes von Salon, das er liebte, und gab seiner armen Erde Wasser und Freude“.
Das vom Aixer Bildhauer Marius Ramus gestaltete Monument wird von einem Standbild des grossen Mannes gekrönt, das kostbare Wasser stammt von der Station des Aubes.
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LAMANON-BRUNNEN
Auf dem Cours Gimon (gegenüber dem Fremdenverkehrsamt)

Diese Brunnenstele wurde, wie man der Inschrift auf der Vorderseite entnehmen kann, am 15. August 1859 errichtet.
Der damalige Bürgermeister, Fidèle Reynaud, hatte ihre Errichtung zu Ehren von Robert de Lamanon (1752-1787) veranlasst, einem Naturwissenschaftler und Geologen, der an der Expedition von La Pérouse teilnahm und auf der Insel Maouna im Alter von 35 Jahren getötet wurde.
Die Stele mit ihren vier Seiten ist auf drei Seiten mit Kartuschen verziert, auf denen Pflanzen dargestellt sind (Weizen, Weinstock, Blumen, Früchte), auf der vierten Seite befindet sich eine weibliche Maske, die Wasser speit, das aus der Station des Aubes stammt.
Gekrönt wird die Stele von einer dekorativen Vase aus Metall. Der Brunnen wurde zum ersten Mal 1988 restauriert, der untere Teil wurde 2006 anlässlich der Restaurierungsarbeiten der Boulevards im Stadtzentrum überarbeitet.
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BRUNNEN AUF DER PLACE DE LA REVOLUTION
Auf der Place de la Révolution

Seit 1889 wird dieser Platz Place de la Révolution genannt.
Der Brunnen, der ihn ziert, wurde 1903 angelegt, und zwar auf eine Petition der Bewohner des Viertels hin, die Zugang zu Trinkwasser in der Nähe ihrer Häuser forderten.
Der Brunnen besteht aus einem mit einem Palmzweig verzierten Obelisken, der von einer Büste der Marianne gekrönt wird, die der Bildhauer R. Garnier schuf.
Die antiklerikale Bevölkerung der damaligen Zeit sagte, dass „Saint Michel (die Kirche am Platz) der Revolution den Rücken zukehrt, um die Büste der Marianne nicht sehen zu müssen.
Das Wasser zur Versorgung des Viertels stammt von der Station des Aubes, die seit dem 19. Jh. genutzt wird, und fliesst aus dem Maul von vier kleinen Löwen.
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BRUNNEN PUITS DU MOUTON (SCHAFSBRUNNEN)
1704 stand hier bereits ein Brunnen.
Als die Strasse gepflastert wurde, entschieden die Konsuln der Stadt, die Arbeiten zu nutzen, um den Brunnen umzugestalten. Dies geschah 1761.
1895 wird der Brunnen vergrössert, um dem steigenden Bedarf der Bewohner des Stadtviertel gerecht zu werden.
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BRUNNEN AUF DER PLACE LOUIS BLANC
Der Brunnen ist vermutlich sehr alt, es gab ihn bereits 1770.
Seine Form ist die gleiche, wie die des bemoosten Brunnens, mit zwei übereinander angeordneten Brunnenbecken, die heute von Moos überwuchert sind.
Am 21. April 1883 fordert ein Erlass des Innenministers die Städte Frankreichs auf, einem Platz den Namen Louis Blanc zu geben: 1812-1830, Historiker, Politiker, Gründer der Zeitschrift „Le Progrès“ im Jahre 1839, Mitglied der Nationalversammlung, wo er einen Sitz für die extreme Linke innehatte.
Zusammen mit Gambetta verteidigte er die Republik gegen diejenigen, die eine Rückkehr zur Monarchie erhofften.
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BRUNNEN TREZ CASTEL

Der Trez-Castel-Brunnen wurde 1882 errichtet, um die Bewohner des Stadtviertels mit Trinkwasser zu versorgen, was diese seit 30 Jahren forderten. Für die Gestaltung wählte der Stadtrat den Architekten Teissier.
Die Versetzung eines Brunnen auf der Place de la Grippe (heute Place Camille Pelletan) und die Umleitung seines Versorgungskanals im Jahre 1863 ermöglichten es, den Trez-Castel-Brunnen mit Wasser aus der Station des Aubes zu versorgen.
TREZ-CASTEL-WASCHHAUS

Bei diesem Waschhaus handelt es sich um das letzte noch existierende in Salon.
Infolge eines Berichts von 1937, in dem Wassermangel, fehlender Platz und unzureichender Abfluss bemängelt werden, wird das Waschhaus so umgebaut, dass nun stehend gewaschen wird.
Es ist jedoch nicht überdacht und somit dem Wind ausgesetzt, was die Frauen des Viertels empfindlich stört, da sie nicht nur zum Waschen hierher kommen, sondern auch, um sich zu treffen.
Das Waschhaus wurde 2006-2007 restauriert.
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KRIEGERDENKMAL VON EUGENE PIRON

„Das letzte Erwachen“. Am 9. August 1919 erlässt der Stadtrat von Salon einen Spendenaufruf für die Errichtung eines Kriegerdenkmals. Als Standort wählt man den Steilhang des St-Roch-Friedhofs.
1923 wird ein Wettbewerb ausgeschrieben und man entscheidet sich einstimmig für das Projekt des Bildhauers Eugène Piron. „Das Denkmal ist vollständig in den Fels gehauen und stellt eine Bresche dar, die zu einer Grabkammer zu führen scheint, in der die Toten ruhen. Am Eingang der Bresche lässt ein Trompeter „das letzte Erwachen“ erklingen, wodurch das Bild all derer, die dort ruhen, hervortritt.“
Der Trompeter ist die moderne Version des Engels, der zum Jüngsten Gericht und zur Auferstehung bläst.
Das Denkmal wird am 11. November 1925 feierlich eingeweiht und gilt einhellig als einmalig in seiner Art. Eugène Piron begeht am 17.
November 1928 Selbstmord. Er liegt auf dem St-Roch-Friedhof begraben, am Fusse des Werks, das ihn unsterblich machte, ebenso wie all die Söhne der Stadt Salon, die für Frankreich fielen.
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DENKMAL AUF DER PLACE GAMBETTA
Beim Tode Gambettas 1882 beschliesst der Stadtrat von Salon, diesen Platz umzubenennen, um so den Verteidiger Frankreichs gegen die Preussen im 1870-1871 zu ehren. So wird der Platz 1883 zur Place Gambetta.
Die Gemeinde beschliesst, in der Mitte des Platzes (an der Stelle des Kreuzes, das um einige Meter versetzt wurde) einen monumentalen Brunnen zu errichten.
Der Kameradschaftsverband der Veteranen von 1870-1871 stiftete der Stadt ein Denkmal. Es wurde vom Pariser Architekten Gautier und dem Bildhauer Paul Moreau Vauthier gestaltet. Das Bronzedenkmal wird am 28. Juni 1903 vom Marineminister Camille Pelletan eingeweiht.
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GEDENKSTÄTTE JEAN MOULIN
An der Nationalstrasse RN 538

Bei diesem Werk des Bildhauers Pierre Courbier handelt es sich um die beeindruckendste Gedenkstätte für Jean Moulin im Departement Bouches du Rhône.
Sie befindet sich nahe der Stelle, an der er vermutlich am 1. Januar 1942 mit dem Fallschirm absprang, als er zum ersten Mal aus England zurückkehrte, wo er sich mit General de Gaulle getroffen hatte, um die drei wichtigsten Widerstandsbewegungen zusammen zu schliessen und die künftige Geheimarmee zu organisieren und zu strukturieren.
Die Gedenkstätte stellt einen stilisierten Fallschirmspringer dar. Sie wurde am 28. September 1969 von Jacques Chaban-Delmas, einem Kampfgefährten der Befreiung und damaligem Premierminister, eingeweiht.
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DENKMAL ANTOINE BLAISE CROUSILLAT
Antoine Blaise Crousillat (1814-1899). A.B. Crousillat, dieser beschauliche Dichter, der seine Stadt so sehr liebte, dass er sich ganz auf sie beschränkte, ist einer der grossen Namen der provenzalischen Literaturrenaissance des 19. Jahrhunderts.
Bescheiden und unauffällig bleibt der am Rande der „Félibre“-Bewegung und begnügt sich damit, seine Heimat zu besingen…
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DENKMAL CAMILLE PELLETAN
Place Eugène Pelletan (Place de la Grippe)
Dieser Platz, der eher ein Strassenkreuzpunkt als ein richtiger Platz ist, wurde 1836 angelegt und vergrössert.

Seinen Namen erhielt er durch seine Lage am Strassenkreuzpunkt, der ganz und gar dem Mistral ausgesetzt war. Er wurde vergrössert und mit Bäumen bepflanzt. Seit 1970 trägt er den Namen des Politikers Eugène de Pelletan. 1922 wurde ein Ausschuss gebildet, der ein Denkmal zu Ehren von Camille de Pelletan, dem Sohn des letzteren errichten liess.
Es wurde vom Bildhauer Auguste Carli aus Stein von Cassis ausgeführt und am 2. September 1923 von Edouard Herriot eingeweiht. 1964 betrachtete die Radikale Partei das Denkmal als fehl am Platze und beantragte, es an einem anderen Ort aufzustellen. So wurde es auf die Place de Ferrage versetzt, wo es sich heute noch befindet.
Camille Pelletan: [1846-1915] Jurist und Absolvent der Nationalen Schule für Urkundenforschung. Mit 20 Jahren wird er Journalist und engagiert sich stark als Regimekritiker gegen Kaiser Louis-Napoléon Bonaparte.
Nach dem deutsch-französischen Krieg 1870 ist er einer der Führer der Radikalen und opponiert gegen die „opportunistischen“ Republikaner, die die Politik von Léon Gambetta fortsetzen. Ab 1880 arbeitet er mit Erfolg an der Strafrevision der Republikaner, die an der Pariser Kommune beteiligt waren. 1881 bis 1912 ist er Abgeordneter des Departement Bouches du Rhône und von 1912 bis 1915 Senator des Department Bouches du Rhône.
Er ist Gründungsmitglied der Radikalsozialistischen Partei und verkörpert den fortschrittlichsten Flügel dieser Partei.
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DIE BEIDEN NOSTRADAMUS-DENKMÄLER

Nostradamus-Statue auf der Place G. de Gaulle
Dieses Werk wurde der Stadt Salon 1867 von dem angehenden Bildhauer M. Ré gestiftet, der aus Salon stammte. Zu Beginn des Jahrhunderts krönte es einen Brunnen, der heute nicht mehr existiert.
In der Rue des Cordieliers hinter dem Denkmal befand sich das Franziskanerkloster, wo Nostradamus ursprünglich begraben lag.

Nostradamus-Statue auf der Place des Anciennes Halles:
Dieses Werk von François Boucher aus dem Jahr 1966 wurde in Italien von 14 Arbeitern in Bronze gegossen. Es wurde 1999 restauriert.
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Städtische Abteilung des Archivs der Stadt Salon-de-Provence

Das Archiv von Salon-de-Provence umfasst alle Dokumente, die die Gemeinde erstellt oder erhalten hat, seitdem sie über das Stadtrecht verfügte, d.h. seit dem 13. Jh. bis zum heutigen Tag.
Stadtarchiv
Hôtel de Ville, BP 120. 13657 Salon-de-Provence
Tél : 04-90-44-89-00 / Fax : 04-90-56-08-12
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