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Historische Persönlichkeiten



Historische Persönlichkeiten und Berühmtheiten aus Salon-de-Provence Zahlreiche Persönlichkeiten von gestern und heute stammen aus Salon de Provence, haben hier gelebt oder leben hier.

Sie sind der Stolz unserer Stadt und spiegeln ihren Geist… den von Talent, künstlerischer Vielfalt, Sportsgeist, offener Geisteshaltung und anderer herausragender Eigenschaften… Wir laden Sie ein, diese Persönlichkeiten kennen zu lernen.


Klicken Sie auf ihren Namen und erfahren Sie Wissenswertes über ihre Geschichte, ihre Laufbahn, ihre Werke…




HISTORISCHE PERSÖNLICHKEITEN

Adam de CRAPONNE | ANTOINE BLAISE CROUSILLAT | BAILLY DE SUFFREN | Katherina von MEDICI |
Michel De NOSTREDAME | Raoul & Jean BRUNON



Adam de CRAPONNE - (1526-1576) Ingenieur

Adam de Craponne wurde 1526 in Salon-de-Provence geboren und starb 1576 durch Vergiftung in Nantes. Provenzalischer Edelmann und französischer Ingenieur.

In der Renaissance gibt Adam de Craponne dem Geschick der Stadt eine entscheidende Wendung.

Um dem Wassermangel der Stadt abzuhelfen, entwirft er einen Kanal, der das Wasser der Durance zur Bewässerung der Stadt und der Crau-Ebene umleitet.

So wird eine phantastische landwirtschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung möglich. Die Stadt ehrt ihn für sein Werk im Jahre 1854 mit einem Denkmal.

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Antoine Blaise CROUSILLAT - (1814-1899) Dichter und Félibre aus Salon

Antoine-Blaise Crousillat wird 1814 in Salon-de-Provence geboren.

Als provenzalischer Dichter nimmt er aktiv an der Neubelebung der provenzalischen Sprache und Dichtung teil.

Selbst wenn er nicht zu den sieben Félibre gehörte, die die Bewegung des „Félibrige“ gründeten, so hatte Antoine-Blaise doch hieran teil, da er von Anfang an am „Armana Provençau“ (dem provenzalischen Almanach) mitarbeitete.
Dieser bescheidene, zurückhaltende Dichter ist in gewisser Weise ein Vorläufer des Félibrige und ein Verbindungsglied zwischen den Alten der provenzalischen Dichtung und den Félibres.

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Bailly de SUFFREN - (1729-1788) - Vizeadmiral von Frankreich


Er wurde 1729 in Saint Cannat geboren.

Seine Kindheit verbringt er auf dem Gut Richebois!


Als Vizeadmiral von Frankreich wird er ebenfalls zum Grosskreuz-Bailli des Malteserordens ernannt.




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Katherina von MEDICI - (1519-1589) Königin von Frankreich

Anlässlich ihres Besuchs in Salon, im Château d’Empéri, ehren  Karl IX. und die  Königinmutter Katherina von Medici Nostradamus, wie im Jahre 1564 beschrieben.

Der Prophet wandte sich an die staunende Menge und rief aus: « O ingrata patria, velut Abdera Democrito. » Heinrich II. und Katherina von Medici: Um die Schmerzen, an denen der Prophet Nostradamus litt (die Gicht) zu lindern, sandte der König ihm einen Geldbeutel mit 100 Ecu und die Königin spendete fast ebenso viel.

Sobald sich Nostradamus wieder bewegen konnte, wurde er vom ganzen Hof zu Rate gezogen und man richtete Fragen aller Art an ihn.

Einer war über die Staatsgeschäfte beunruhigt, ein anderer hatte private Sorgen, ein Dritter hatte seinen Hund verloren und so weiter.

In all diesen Situationen bewies Nostradamus, wie es scheint, grosse Geschicklichkeit und eine bemerkenswerte Genauigkeit. Die höchste Aufgabe für sein Talent waren die Horoskope, die er für die jungen Prinzen Franz II., Karl IX. und Heinrich III. erstellen sollte.

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Michel De NOSTREDAME - (1503-1566) Arzt, Sternenfreund

NOSTRADAMUS „wir geben, was uns gehört“.

So lautet die Übersetzung von NOSTRA DAMUS, dem Beinahmen, den Michel de Nostredame wählte, und der seine Suche nach Erkenntnis und den Willen, diese so vielen Menschen wie möglich zugute kommen zu lassen, zum Ausdruck bringt.

Diese Devise gilt ebenso für den Menschen Nostradamus wie für die Stadt Salon, die stets um die Vermittlung von Wissen bemüht ist.

Nostradamus ist eine der grossen Gestalten der Renaissance. Er wurde am 14. Dezember 1503 in Saint-Rémy-de-Provence geboren und lässt sich 1547, im Alter von 44 Jahren in Salon nieder, wo er bis zu seinem Tod am 2. Juli 1566 lebt.

Er beherrscht Latein, Griechisch, Hebräisch oder auch Italienisch, vor allem aber ist er  Arzt. In einer Zeit, in der das einzige Mittel gegen die Pest darin bestand „schnell und weit wegzugehen und spät wiederzukommen“, ist er einer der ersten, die aseptische Massnahmen vorschlugen.

Als „Arzt und Sternenfreund“ studiert es ganz im Geiste des Humanismus jede Krankheit und jeden Körperteil der Stellung der Sternbilder und Planeten entsprechend.

Dieses Studium der Astrologie führt 1555 zur gedruckten Herausgabe seiner berühmten „Centurien“, Prophezeiungen, die ihm noch heute seinen geheimnisvollen Ruf als Seher eintragen.

Getreu seinem Leitspruch, sein Wissen weiterzugeben, benutzt er die damals neue Erfindung des Buchdrucks für die Verbreitung seiner Schriften.

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Raoul & Jean BRUNON - Sammler und Gründer des Empéri-Museums

Nach mehreren Ausstellungen, darunter die berühmte Ausstellung 1955 im Palais de la Bourse in Marseille, wendet sich Jean Brunon ganz selbstverständlich an seine Heimatstadt, um ihr seine Sammlung zu schenken.

Gaston Deferre, damals Abgeordneter und Bürgermeister von Marseille, lehnt das Angebot ab und Jean Brunon wendet  sich an die Stadt Salon-de-Provence, wo er 1965 seine 21. Ausstellung organisiert hatte.

Mit Unterstützung von Jean Francou, dem Bürgermeister von Salon-de-Provence, und Pierre Messmer, dem Verteidigungsminister, wird die Sammlung zum nationalen Kulturerbe erklärt und dem Armee-Museum (im Hôtel des Invalides in Paris) unterstellt.

In den 70er Jahren geht die Ausstellung, der das grosse Interesse am Ersten Kaiserreich entgegenkommt, auf Reisen: Montreal 1974, London 1976, Yorktown und anschliessend Japan. Jean Brunon stirbt im Alter von 86 Jahren am 23. Mai 1982 in Fourquevaux im Departement Haute Garonne und wird in Marseille beigesetzt.

Sein Sohn Raoul setzt seine Arbeit fort und modernisiert die Empéri-Festung durch die Eröffnung zahlreicher neuer Säle.

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